Tantra-Kreis

 

Einladung an alle Liebenden und solche, die es werden wollen:

 

Liebe Freunde, liebe Mitmenschen,

 

seit einiger Zeit schon hege ich den starken Wunsch, die Menschen in unserem Raum zusammenzurufen, um die Liebe, die Freundschaft zu pflegen, um dem Wachsen von Gemeinschaft und Heimat einen Raum zu schaffen, so dass diese blühen und gedeihen können.

Jetzt ist Samuel gestorben und mein Wunsch wird umso dringlicher. Irgendwie liegt in seinem Tod auch ein Auftrag. Der Auftrag, sein Wirken weiterzutragen, sich um die Liebe zu kümmern und Heimat in der Welt zu schaffen.

Hauptaufgabe wird es natürlich zuerst und dann immer wieder sein, diesem Anliegen eine Grundlage zu geben. Um für eine solche Aufgabe zu erwachen und dann in sie hineinzuwachsen, ist die Auseinandersetzung mit Selbsterkenntnis unumgänglich. Das Erwachen in das gemeinsame Herz, wie Samuel es genannt hat, welches Leidenschaft, Mitgefühl und Liebe in uns weckt, ist die Voraussetzung, um sich einer solchen Aufgaben stellen zu können. Darum geht es zuerst. Der Liebe in uns wieder einen Platz zu geben, sich den Wirrnissen unseres Egos zu stellen und auf Kriegerart nach und nach alle hinderlichen und untauglichen Verhaltensweisen aufzugeben, die uns daran hindern, der Welt und der Gemeinschaft zu dienen – das ist für lange Zeit die Hauptarbeit, die wir zu tun haben. Die Selbsterkenntnis ist es dann später auch, die uns, wenn wir beharrlich sind und diesen Weg zu unserem Wichtigsten machen, das Tor in den spirituellen Raum öffnet, welcher uns wieder an die Quelle trägt und in die Einheit allen Seins tauchen lässt. 

Ein sehr potentes Hilfsmittel auf diesem Weg ist das Tantra. Tantra ist ein Werkzeug, das uns hilft, unsere Konditionierungen aufzudecken – auch solche, die wir sonst erfolgreich übersehen. Gerade im Bereich der Sexualität, der Beziehungsgestaltung, sind wir in viele Tabus und Konditionierungen gebunden. Diese zu hinterfragen und abzulegen, kann uns in eine völlig neue Sichtweise von Mensch-Sein katapultieren.

Gleichzeitig ist Tantra aber auch ein Weg, eine Lebenshaltung, mit der wir uns in die Balance begeben zwischen Verzicht und Erfüllung; bereit zu völliger Hingabe, aber auch zu einem totalen Alleinstehen. Es erfordert, auf alles zu verzichten, was nicht die Liebe mehrt und gleichzeitig sich ganz dem Leben und der Liebe anzuvertrauen. Tantra weist also weit über die therapeutische Ebene der Selbsterkenntnis hinaus in eine neue spirituelle Dimension. Es geht um ein Erwachen für Mitgefühl, Freundschaft und der Tatsache, dass wir eins sind mit der Welt.

Angesprochen sind sowohl diejenigen, die diese Aufgabe erlernen möchten, sich in Selbsterkenntnis zu üben, bis alle egohaften Bestrebungen in uns gelöscht sind. Ansprechen möchten wir aber auch diejenigen, die bereits in der Lage sind, sich im Ganzen zu verankern und den Raum zu bilden, in welchem Freundschaft und Heimat blühen können.

So laden wir euch denn ein zu einem ersten tantrischen Treffen, aus dem sich - so der große Walfisch will - ein Kriegertrupp bilden kann, dessen Ausrichtung und Hauptanliegen es sein wird, Gemeinschaft und Freundschaft unter uns zu errichten. Als Materialisierung dessen streben wir ein gemeinsames tantrisches Ritual an, das unser Beisammensein krönen und bekräftigen soll.

Treffen wollen wir uns im Abstand von 4 Wochen, an einem festen Abend, den wir gemeinsam ausmachen werden, voraussichtlich samstags von 18-21 Uhr.

Zweimal pro Jahr soll auch ein Meditationswochenende stattfinden, um sich tiefer in der Absicht, ein Gefäß der Liebe zu werden, zu verankern.

 

Ort:                         Rottenburg 

Termine:                   alle 4 Wochen                       

Unkostenbeitrag:      15,-€ pro Abend

 

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Liebende Grüße von

Heike und Günther